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Andreas Karl, Annemarie Guttner, Bernhard Maier und Albert Graf von der FWE Fahrenzhausen empfingen kürzlich Landrat Helmut Petz, um ihm zur erneuten Kandidatur für das Amt des Landrats zu beglückwünschen. Dabei überreichten sie ihm symbolisch das „Fahrenzhausener Kraftpaket“ mit Produkten aus dem Gemeindebereich.
Petz zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen seiner laufenden Amtsperiode, insbesondere unter den teilweise sehr schwierigen Rahmenbedingungen wie der Pandemie und des Ukrainekriegs. Gleichzeitig betonte der Landrat wie wichtig eine kontinuierliche Politik sei, um angestoßene langfristige Projekte, wie die Umstrukturierung des Klinikums und den Fortbestand und die Aufwertung der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises, zum Erfolg zu führen.
Andreas Karl wünschte Herrn Petz im Namen der FWE Fahrenzhausen:
„Viel Erfolg und Durchhaltevermögen bei der Landratswahl“.
Parallel dazu erkundigten sich die FWE-Mitglieder aus erster Hand nach dem Stand des Klageverfahrens gegen die dritte Startbahn der Flughafen München GmbH (FMG). Im aktuellen Prozess am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, der am 8. Juli begann, geht es um die Frage, ob „ewiges Baurecht“ gilt, da die FMG mit Teilprojekten wie dem S-Bahn-Tunnel begonnen hat. Stadt und Landkreis Freising sowie andere Kläger sehen darin keinen direkten Startbahnbezug und das Baurecht als verwirkt. Eine Entscheidung des Gerichts wird für Anfang August erwartet.
Der Landkreis Freising hat als eine der Klageparteien mit Landrat Helmut Petz, der lange Jahre als Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig tätig war, einen ausgewiesenen Experten für solche Verfahren an seiner Spitze. Petz wollte sich angesichts des laufenden Verfahrens zwar nicht konkret zu den Erfolgsaussichten der Klage äußern, gewährte jedoch interessante Einblicke in die Prozesstaktik und die sehr stichhaltige Argumentation gegen das „ewige Baurecht“ der FMG.
Nach dem kurzweiligen und sehr interessanten Austausch sicherten sich die FWE Fahrenzhausen und Landrat Helmut Petz gegenseitig volle Unterstützung bei den anstehenden Kommunalwahlen zu und bekräftigten, dass man sich auf zahlreiche konstruktive Begegnungen in nächster Zeit freue.